Wir sind ein "altes" Ehepaar
, dass sich für die zivile Luftfahrt interessiert und so sammeln wir Flugzeugmodelle in den Maßstäben 1:500 (hauptsächlich), 1:400 (sporadisch) und 1:200 (selten). Außerdem spotten wir hin und wieder mal ...
Nachdem uns das reine Sammeln von Flugzeugmodellen im Maßstab 1:500 etwas zu langweilig
geworden ist, haben wir uns dazu entschlossen, die Sammlung mit weiteren selbstgestalteten zu erweitern.
Hierzu wird von Flugzeugmodellen unterschiedlicher Hersteller (Herpa, Netmodels, Starjets usw.) der Tampondruck entfernt und mittels Airbrush-Technik und Naßschiebefolien neu 'bedruckt'.
Unser Ziel ist hierbei, neue qualitativ hochwertige Modelle für unsere eigene Sammlung herzustellen. Bevorzugt von Airlines, die bisher nicht produziert worden sind und vielleicht auch nie von Herpa oder anderen Herstellern realisiert werden. Und natürlich auch welche, die uns einfach nur gefallen.
Letztes Jahr haben wir unser Team ein wenig vergrößert, indem wir einen jungen Freund aufgenommen haben, den wir im Herstellen der Modelle unterrichtet haben und der uns nun ein wenig dabei hilft.
Unser Team auf der 'Wings Börse' in Düsseldorf, Mai 2005!
Nur sehr selten können wir (für Freunde und Sammlerkollegen) auch mal Auftragsarbeiten annehmen, soweit uns die vorgeschlagenen Modelle selbst interessieren. Wir betreiben dieses aber lediglich als Hobby und verfolgen auch keinerlei kommerzielle Interessen. Vielmehr soll diese Webseite andere Sammler und Modellbauer anregen, sich ebenfalls mit diesem Hobby zu beschäftigen und sind somit auch sehr am Erfahrungsaustausch interessiert. Es ist jedoch möglich, von einigen Modellen ein weiteres Exemplar herzustellen, soweit dieses nicht zu aufwendig ist.
Im März 2006 hat unser Team ein neues Mitglied bekommen: Jannis Pascal!

Seit Herbst 2006 ist unser Team wieder 'nur' zu dritt, da uns Tobias aufgrund seiner Berufsausbildung leider nicht mehr helfen kann. Danke, Tobias, für Deine Hilfe!
Seit Februar 2008 sind wir wieder zu viert: Timon Joel ist da!

2008 war ein gutes Jahr, denn seit Oktober haben wir ein neues Team-Mitglied hinzugewonnen: Sergio, der uns bei Erstellen der Modelle mit seinen wertvollen Erfahrungen im Modellbau tatkräftig unterstützen kann.
Unsere Story
Wenn man uns fragt, wie wir dazu gekommen sind, selbst Modelle im Maßstab 1:500 zu fertigen, fing die Geschichte auch bei uns so an, wie sie bei vielen begann.
Es war 1992, als wir zum erstem Mal eine Flugreise gemacht haben, und nach der Rückkehr wollten wir - natürlich - ein Modell des Flugzeugs haben, mit dem wir zum erstem Mal geflogen waren. Es war eine MD-83 von AeroLloyd in der vorletzen Bemalungsvariante, einer Fluggesellschaft, die leider im Herbst 2003 Konkurs anmelden mußte. Davor sind wir immer wieder gerne mit AeroLloyd geflogen, auch Aufenthalte im Cockpit waren immer wieder ein unvergessliches Ereignis. Doch zurück zum Modell. Diese AeroLloyd MD-83 o/c wurde nur von Herpa und im Maßstab 1:500 hergestellt und war dann auch schnell von uns erworben. Ziel war damals, von allen Flugzeugen, mit denen wir jemals geflogen waren, ein Modell besitzen zu wollen.
In der Folge tat sich, was den Umfang unserer winzigen Sammlung anging, nicht viel. Das lag hauptsächlich daran, daß wir immer wieder mit denselben Fluggesellschaften unterwegs waren, und die Modelle der wenigen eingesetzten Flugzeugtypen schnell in die Sammlung aufgenommen wurden. Wir wissen nicht mehr, ob zu diesem Zeitpunkt schon die Saat der Sammelleidenschaft aufgegangen ist, ganz sicher aber, als wir die zweite Herpa Wings Börse - natürlich nur aus rein informativem Interesse!!! - in Hagen besucht haben.
Was wir dort zum ersten Mal vor die Augen bekamen, ließ uns nur ehrfurchtsvoll staunen und die Saat ganz schnell keimen und wachsen. Vor allem die Sonderbemalungen der Pokemons und Disneys hatten uns fasziniert. Die Preise dafür waren nach unserem damaligen Erkenntnisstand jenseits von Gut und Böse. Und so fuhren wir dann zwar arm an neuen Modellen, aber umso reicher an Eindrücken wieder nach Hause.
Und noch etwas hatten wir mitgebracht: den Wunsch, daß wir solche bezaubernden Modelle auch eines Tages in unserer Sammlung haben wollten und unser Sammelthema deshalb zwangsläufig ein wenig erweitern mußten. In der Folgezeit wuchs dann die Sammlung kontinuierlich zu einer beachtlichen Größe heran. Neue Sammelthemen mußten her, um den permanenten Hunger nach neuen Modellen stillen zu können: Sonderbemalungen, Phantasiemodelle, Cargoflieger, Deutsche Airlines und natürlich alles, was sonst "irgendwie nett anzuschauen ist".........
Anfang 2003 stellte sich eine gewisse Lethargie ein, das alleinige Sammeln von Modellen stellte uns nicht mehr ganz zufrieden. Es fehlte uns die Möglichkeit sich kreativ betätigen zu können. Dazu ist zu erwähnen, daß jeder von uns vor unserem Kennenlernen sehr viel kreativ und handwerklich gearbeitet hat. Die Möglichkeit, einen Modellflughafen zu bauen, haben wir ziemlich schnell aus Platzmangel verworfen. Außerdem waren wir der Meinung, daß sich auf diesem Gebiet schon sehr viele Modellbauer tummeln und hervorragende Beispiele existieren.
Der Zufall wollte es, daß uns genau in diesem Zeitraum eine Internet-Auktion in den USA auffiel: von einer "Custom made British Airways 757" mit Namen Crossing Border war da die Rede. Basismodell war ein Modell von Gemini Jets im Maßstab 1:400. Die Fotos sahen sehr gut aus, und neugierig geworden, wie denn so etwas machbar sei, wurde das Modell für viele, viele Dollars ersteigert. Wir konnten das Eintreffen bei uns gar nicht erwarten, und als wir das Modell dann in den Händen hielten, kamen wir aus dem Staunen gar nicht heraus: das Modell sah erstklassig aus, doch wie wird so etwas gemacht???
Genau wie am Anfang hatten wir auch jetzt wieder ein Ziel: so etwas wollten wir auch schaffen, aber im kleineren Maßstab 1:500. Und wir hatten ein weiteres Ziel: eine Lufthansa A321 D-AIRY c/s "Maus" sollte es werden. Mit der "Maus" ist nämlich ein Teil von uns emotional eng verbunden, trägt doch der andere Teil von uns diesen Spitznamen solange sie
Nachfragen bei Herpa bzgl. dieses Modells waren immer negativ beantwortet worden, also wollten wir es damit mal versuchen. Bis es dann soweit war, sollte noch ein weiteres Jahr vergehen. Andere Dinge traten in den Vordergrund, und das Projekt "Maus" geriet ein wenig in Vergessenheit.
Im Frühjahr 2004 sollte es dann wieder unvermittelt wieder in unser Blickfeld geraten. Interessenhalber hatten wir wieder ein "Custom made" Modell ersteigert, diesmal eine ASA DC-10 1:500 auf Herpa Basis. Als das Modell dann bei uns eintraf, waren wir von der Qualität maßlos enttäuscht. Welch ein Unterschied zur erstklassigen British Airways!
Jetzt wollten wir es aber wissen. Es sollte doch möglich sein, Modelle im Maßstab 1:500 selbst zu machen in der Qualität der British Airways. Inzwischen hatten wir auch technisch mit dem Erwerb eines hochauflösenden Druckers dazu die Möglichkeit geschaffen. Es mußte zwar noch viel mit den Folien, Farben und vor allem mit den Techniken am Computer und am Modell experimentiert werden, aber nach anfänglich vielen Rückschlägen war es dann endlich soweit: am 15.8.04 haben wir "unsere" Lufthansa A321 D-AIRY "Maus" 1:500 der Öffentlichkeit erstmals präsentiert.
Seitdem haben wir unsere technische Ausrüstung ständig verbessert, die Techniken optimiert und präzisiert, um Modelle in einem sehr hohen Qualitätsstandard herstellen zu können. Doch leider setzt uns die Herstellungsmethode relativ enge Grenzen. Aber wir werden nicht ruhen und weiter experimentieren in der Hoffnung, den Qualitätsanspruch noch weiter nach oben schrauben zu können und vielleicht auch einmal die noch heute existierenden Grenzen zu überschreiten.
Sergios Story
Kommt noch ...
Davids Story
Als Schulanfänger wurde ich durch meine erste MÄRKLIN-Startpackung mit dem Modellbauvirus infiziert. Schon damals stand die Freude am Basteln vor dem reinen Fahrvergnügen. Die Eisenbahn - insbesondere die Dampfloks, die ich noch im Alltagsbetrieb erleben und fotografieren durfte - war viele Jahre das alleinige Thema. Aber als ich mit meiner Frau für ein Jahr in Hamburg in der Einflugschneise von Finkenwerder (EADS/AIRBUS) lebte und die Belugas zweimal täglich über unsere Wohnung flogen, stand eines Tages deren 1:500-Modell von HERPA auf meinem Schreibtisch. Dies war der Beginn eines neuen, gemeinsamen Sammelthemas, und nachdem unser erstes Flughafendiorama aufgebaut war, war auch schnell mein Interesse am Umbauen und Verfeinern der Modellflugzeuge geweckt.
Mit dem Kauf einer CNC-Fräsmaschine waren dann umfangreichere Arbeiten an den Modellen möglich. So entstand als erstes 'Großprojekt' eine 727-200 mit offener und beleuchteter Hecktreppe in 1:500. Mein Themenschwerpunkt liegt seitdem auf baulichen Veränderungen an den Flugzeugen selbst, am Entwurf von Zubehör, sowie in der Flugzeug-Recherche. Neben dem Fräsen beschäftige ich mich neuerdings auch mit der Erstellung von Ätzteilen zum Zurüsten der Modelle.
Im Sommer 2007 hatte ich das Glück, auf Chris' und Berts Website zu stoßen. Aus einem anfänglich gelegentlichen E-Mail-Kontakt entstand im Laufe der Zeit ein intensiver Austausch und nach dem persönlichen Kennenlernen auf der 11. WINGS-Börse in Düsseldorf schließlich auch eine Freundschaft. Ich freue mich, nach einer mehrmonatigen Pause, seit Herbst 2009 als "Team-Member" von CB-Customs an neuen Projekten beteiligt sein zu dürfen und meine Fertigkeiten einbringen zu können. Geplant ist, die gemeinsamen Projekte mit Cargomaschinen mit offenen Türen zu starten. Ich sehe mich dabei im Fertigungsprozess eher als Zulieferer, während Bert und Sergio für die Optik und das entgültige Outfit der Modelle Sorge tragen. Mit allen CBC-Mitgliedern habe ich den Anspruch gemein, im Rahmen des Maßstabes möglichst nahe an das Original heranzukommen.
Auf meiner Homepage www.remoba.de gewähre ich einen kleinen Einblick in meine Umbauarbeiten.